"In unserer Zeit besteht die Notwendigkeit, Arbeits -und Lebensprozesse durch künstlerisches Handeln zu beleben und zu begleiten.

Grossformatiges Malen nimmt hier einen zentralen Platz ein. Wie kaum ein anderes bildnerisches Medium kann es den inneren Raum des Menschen berühren und dort Bilder freisetzen, die dann im Malvorgang selbst Gestalt annehmen.

 

Die wenigen Begegnungen, die ich mit Christian Roskothen-Swierzy hatte, haben mir gezeigt: Hier ist ein Mensch, der auf der Grundlage einer soliden Ausbildung und durch die Erfahrung der eigenen künstlerischen Prozesse das grossformatige Malen in all seinen Möglichkeiten beherrscht. Und er besitzt die Befähigung, andere Menschen mit dieser speziellen Form des farbigen Gestaltens vertraut zu machen, ihnen in der Dynamik ihrer eigenen Malprozesse ein kompetenter Berater und Begleiter zu sein. Ich bin sicher, daß er in Kenntnis der Sache und auf seine persönliche Art etwas Gutes bewirkt."

 

– Jörg Fricke Prof. f. Kunst und Ästhetische Kommunikation Braunschweig

 

 

Mit Christian Roskothen habe ich als Referent im Kontext eines Lehrerseminars häufig zusammen gearbeitet und konnte seine Arbeit mit dem großformatigen Malen intensiv wahrnehmen. Beeindruckend war für mich immer wieder, wie es ihm gelang angesichts einer riesigen weißen Fläche und einer üppigen Auswahl an Farben samt Pinseln die Seminaristen in einen Prozess der Selbstbegegnung, der Selbstüberwindung und schließlich der Selbstverwandlung zu führen. Die sensibel motivierenden Impulse Christian Roskothens und der intensive Erlebnisaustausch der Teilnehmenden ließ dabei eine hohe Professionalität in der Kommunikation sowohl künstlerischer als auch persönlicher Erfahrungen erkennen. Für den beruflichen Kontext dieser Teilnehmenden schenkte die künstlerische Begegnung mit dem großformatigen Malen einen neuen Blick auf Qualitäten ihrer pädagogischen Kompetenzen. Meine eigenen Erfahrungen mit dem großen Format bewegten sich zwischen Zaudern, Mut und Befreiung. Das Ergebnis selbst erfreut, der Gewinn jedoch steckt im Prozess.

- Jürgen Jahn April 2026 Unternehmensberater, Coach

 

  Im Vormundschaftsengagement für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Sachsen-Anhalt arbeitet der Verein refugium e.V (www.refugium-ev.de ) seit 2009 mit dem Kunsttherapeuten Christian Roskothen zusammen. Kompetent, empathiegeleitet, traumasensibel und mit der notwendigen pädagogischen und kunsttherapeutischen Sensibilität bietet er das Format des großformatigen Malens an und erreicht damit, dass geflüchtete Jugendliche ihr Flucht- und Verlusterfahrungen, Ängste, Hoffnungen und Zukunftswünsche mit Farbe und ohne Worte ausdrücken können. Für den Verein und die Jugendlichen eine wertvolle und vertrauensbildende Erfahrung.

 

Monika Schwenke, Vorsitzende refugium e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Feedback einiger TeilnehmerInnen

  • Das großformatige Malen mit Christian schenkt einen wunderbaren Raum, um die innere Welt ohne Druck und mit Freude in Farben auszudrücken. Am Schönsten finde ich, dass der Prozess im Vordergrund steht und das Malen so eher eine sinnliche Entdeckungsreise ist als die Jagd nach einem Ergebnis. Kurz: Ich kehre jedes Mal erstaunt, erleichtert und dankbar zurück. 

 

  • Den Hauptanteil am Gelingen des Workshops und auch das Eintauchen in dieser Intensität machte jedoch Christian mit seiner Erfahrung und seiner Offenheit möglich. Er verstand es in sehr beeindruckender Weise einen sicheren Rahmen für das eigene schöpferische Schaffen zu bieten und gleichzeitig sehr viel Raum für die eigenen inneren Prozesse zu schaffen. Dabei war er stets ansprechbar und beobachtete das Geschehen und das Entstehen der Bilder sehr empathisch, um da zu sein wenn er gebraucht wurde, einen Prozess zu unterstützen oder zu begleiten, uns Teilnehmer zu inspirieren, zu ermutigen oder herauszufordern und dabei nichts zu erwarten. Wie großartig!!!!! Sowohl menschlich als auch als Kunsttherapeut war Christian derjenige, der diese Erfahrung ermöglichte, begleitete und hervorbrachte ('Bilderhebamme'... Hm wie ist die männliche Form davon? ;-)). 

    Ich empfinde diese Erfahrung für mich als absolut intensives Erlebnis bzw. befinde mich immer noch in diesem Prozess und habe selten eine so großartige, tiefe Erfahrung machen dürfen. Ich habe Resümee ziehen können, über Dinge, die ich bereits in meinem Leben geschafft habe, für die ich dankbar bin und konnte auch sehr tief in Prozesse eintauchen, die mich gegenwärtig bewegen. Die Auseinandersetzung damit so schnell und in dieser Tiefe führen zu können, gelingt traumatisierten Menschen zu denen ich zähle nicht ohne Weiteres bzw. nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ich bin selbst zugleich erstaunt und begeistert über das, was ich in der Zeit des Workshops erleben durfte. Danke von Herzen, lieber Christian! Du bist wahrlich ein 'Zauberkünstler' :-)!!! 

    Danke der DDL für diese Möglichkeit und die tollen Angebote, die ihr entwickelt bzw. zur Verfügung stellt! 

     

     

  • "Atmosphärisch ein ganz tolles Seminar, bei dem alle TeilnehmerInnen erstaunliche Arbeiten hervorgebracht haben. ... obwohl ich mich als "Nicht-Maler“ einschätze, konnte ich eine anfängliche Scheu dem großen Format gegenüber schnell überwinden und das Malen geniessen."

 

  • Neben der Möglichkeit der eigenen kreativen Entfaltung und das ganzheitliche Eintauchen in die Qualitäten der Farben und Arbeitsweisen, lernten wir die Herangehensweisen an dieses Malen. Diese didaktischen Kniffe bringen einen direkt ins Geschehen und Tun, ohne sich den Kopf zerbrechen zu müssen. Frei nach dem Motto: „Jeder Mensch ein Künstler.“

 

  • Da ich überhaupt nicht malen kann, ging ich mit ganz mulmigem Gefühl in dieses Wochenend-Seminar. Dieses Unwohlsein verflog jedoch schon im Prozess des Kennenlernens. Geschickt verwickelte uns Christian in seine Welt des Malens, sodass ich mich ganz eingebunden und mit dem Gefühl der inneren Sicherheit in den Aufgaben des Malens wiederfand. Seine Herangehensweise hat mir persönlich viel Mut zu eigenen Experimenten und auch zur künstlerischen Arbeit mit meinen Schülern gegeben.

 

  • "Christian ließ uns viel Freiraum und hat ganz viel positives Vertrauen ausgestrahlt, was für die meisten sehr hilfreich und beglückend war, um in das Malen einzusteigen.
 Aufgrund seiner Erfahrungen hat er Methoden entwickelt und perfektioniert, die für die Gruppe ganz toll waren, weil wir ganz viel Zeit aufs Malen verwenden konnten und wenig Zeit für Organisatorisches verloren. Ich fand es manchmal nicht einfach, meinen Malprozess seinen Methoden anzupassen, aber wirklich lehrreich, dadurch mögliche Herangehensweisen für das Malen in großen Gruppen zu lernen."

 

  • "Nach diesem Wochenende schrieb ich in mein Lerntagebuch: "Vertrauen haben, sich von den Strichen und Farben führen lassen, immer wieder Abstand einnehmen". Wenn ich diesen Eintrag auf mein ganzes Lehrerdasein übertragen kann, habe ich viel gelernt. Das beherrschende Denken auszustellen und vertrauend im fühlenden Tun sein, hat mir Christian Roskothen vermittelt. Das war ein sehr schönes Erlebnis, überraschend, was wir am Ende alle geschaffen haben!"

 

  • "Ein besonderes Ereignis war für mich als unerfahrene „Malerin“ das großformatige Malen. Meinen Respekt, das große Bild zu füllen verflog während des Wochenendes. Zum Ende hatte ich große Freude am Malen. "

 

  • "... eine wunderbare Erfahrung. Auf der einen Seite zu spüren, wie viel Vertrauen in der Gruppe herrscht, denn ansonsten hätten wir die andere Seite, also das ganz persönliche, individuelle Verarbeiten in den Bildern nie so hinbekommen. Es war eine ganz zurückhaltende, aber zugleich fördernde Anleitung, die Raum für jede/n ließ."

 

  • "Ich bin leider mit zu großen Erwartungen an dieses Wochenendseminar gegangen. Jedoch konnte ich feststellen, dass viele Seminaristen unglaublich begeistert waren und eine positive Entwicklung stattfand. Die Stimmung war an diesem Wochenende sehr gut und ausgeglichen."

 

  • "Das Großformatige Malen hat mir sehr viel Freude bereitet und mich ermutigt meinen Ideen freien Lauf zu lassen. Ich empfand diese Art von Malen als äußerst bestärkend. Christian hat uns den Freiraum gelassen, den wir brauchten. So hat sich das Malen dann auch angefühlt, befreiend und unbeschwert. Wir sind als Gruppe ganz und gar in den Moment eingetaucht und haben Zeit und Raum vergessen. Leichtigkeit lag in der Luft und es hätte einfach tagelang so weitergehen können.“

 

Christian Roskothen-Swierzy

[email protected]

Tel. 0157 50 65 4778


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